Geschichte der OG Altenbergerhof

 

Auch vor der Gründung dieser Orstgruppe wurde natürlich schon Hundesport betrieben. Der am nächst gelegene Übungsplatz war in Lahnstein. Das war mit Unannehmlichkeiten verbunden – alleine schon aus verkehrstechnischen Gründen – da doch viele Hundesportler in den Orten Horchheim, Pfaffendorf und Arzheim beheimatet waren.

 

So war es nur eine logische Folge, dass unter diesen Leuten der Gedanke wuchs, eine eigene Ortsgruppe zu Gründen.

Am 6. Mai 1958 war es dann soweit.

 

Herr Drogist Kurt Lenz stellte bei dem damaligen Vorsitzenden der Landesgruppe Rheinland-Pfalz, Herrn Ludig Weber, in Kaiserslautern den Antrag auf Gründung einer Ortsgruppe im Verein für Deutsche Schäferhunde. Mitantragsteller waren die Herren:

Mathias Zeutzheim, Hans Kaufmann, Dr. Hermann Tag, Walter Buchner, Jakob Schellhaas, Herbert Roder, Rudolf Eschenauer, Werner Dinzen, Engelbert Geissler und Josef Geissler.

 

Am 23. Juni 1958 wurde diesem Antrag seitens der Landesgruppe stattgegeben. Die Einberufung einer Gründungsversammlung wurde genehmigt die dann auch umgehend am 6. Juli 1958 durchgeführt wurde. Die notwendigen Unterlagen wurden eingereicht und am 13. August 1958 von der Hauptgeschäftsstelle in Augsburg als „Ortsgruppe Altenbergerhof Koblenz“ anerkannt und beurkundet.

 

Der erste Vorstand setzte sich zusammen aus den Herren Kurt Lenz als Vorsitzender, Engelbert Geissler als Zuchtwart und Josef Geissler als Übungswart.

 

Obwohl der junge Verein noch mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatte und sich erst einmal zusammenraufen musste, konnten jedoch schon in den ersten zwei Jahren 5 Schutzhunde- und 2 Ausdauerprüfungen durchgeführt werden.

Ein neuer Übungsplatz, jetzt unter Leitung von Herrn Werner Dingen als Vorsitzender, wurde angelegt und ein eigenes Vereinsheim errichtet. Dieses Vereinsheim wurde dann am 24. September 1961 eingewiehen und gemeinsam mit Mitgliedern anderer Ortsgruppen gebührend gefeiert.

 

In der kommenden Zeit etablierte sich der Verein. Die Mitgliederzahl wuchs, das Übungsgelände konnte ausgebaut werden, bis es dann im Jahre 1975 zu einem schweren Rückschlag kam. Ein Feuer verwüstete am 24. Februar 1975 das Vereinsheim und ein Teil der Sportanlage. Leider fielen hier auch wichtige Dokumente, Urkunden, Mitgliederkartei sowie Kör- und Zuchtbücher dem Feuer zum Opfer. Brandstiftung konnte damals nicht ausgeschlossen werden.

 

Jetzt war Teamgeist angesagt. Man beschloss in einer eigens einberufenen Versammlung mit dem Wiederaufbau zu beginnen. Ein neues Vereinsheim musste angeschafft und aufgebaut werden. Wegen der Größe des neuen Vereinsheims – es ist übrigens das gleiche in dem wir uns auch jetzt befinden – musste über einen Architekten bei der Stadt Koblenz ein Bauantrag gestellt werden, der dann am 09. Juli 1975 genehmigt wurde.

 

Nur ein halbes Jahr später konnte dieses Vereinsheim eingewiehen werden.

 

Dann kam die nächste Hiobsbotschaft. Die Südtangente wurde weiter ausgebaut. Da ein Großteil unseres Übungsplatzes dem neuen Straßenverlauf weichen musste, wurde der Pachtvertrag, der 1965 mit dem damaligen Eigentümer Herrn Dr. Lückerath geschlossen wurde, zum 31.12.1977 von der Straßenverwaltung Vallendar gekündigt.

Nachdem die Eigentumsrechte geklärt waren, konnte mit der Bundes-vermögensstelle ein neuer Pachtvertrag geschlossen werden und der Umbau der Übungsanlage wurde in Angriff genommen.

 

Auch hier war wieder sehr viel Eigenleistung zu erbringen um das zu erreichen, was Sie jetzt bei uns vorfinden.

 

Im Frühjahre 1993 konnte der Verein dann dieses Gelände von der Bundesvermögensstelle kaufen, nachdem die Herren Eschenauer und Vandewall als frühere Vorsitzende bereits Vorverhandlungen geführt hatten.

Somit ist die Ortsgruppe Altenbergerhof als eingetragener Verein beim Amtsgericht Koblenz offizieller Eigentümer des Grundstückes.

Eingetragener Verein wurde die Ortgruppe bereits am 22. November 1977 unter dem damaligen Vorsitzenden Herrn Erich Semmeling.

Zu unseren Aktivitäten:

 

Wir führen regelmäßig im Jahr Schutzhundeprüfungen durch.  Eine Wanderung über eine Strecke von ca. 10 km ist bundesweit einmal im Jahr Pflicht.

Wir nehmen an Zuchtveranstaltungen teil.

Unsere Übungsstunden führen  wir 3-mal die Woche am Samstag, Sonntag und Dienstag durch.

 

Wir bilden Deutsche Schäferhunde aus, wobei wir jedoch auch für Hunde anderer Rassen offen sind.

 

Jeder der Spaß an der Ausbildung seines Hundes hat ist bei uns herzlich willkommen. Auch wenn Sie sich die Ausbildung nur einmal ansehen wollen sind Sie als Gast bei uns jederzeit willkommen.